In einem ausführlichen Antrag setzt sich die Kreiskoalition aus CDU und SPD im
Hochtaunuskreis mit der Infrastruktur an den Schulen des Kreises auseinander. „Insbesondere
vor dem Hintergrund des hohen Innovationsdrucks ist hier eine detaillierte
Bestandsaufnahme nötig“, erklärt Bernhard Schneider, schulpolitischer Sprecher der SPD
Fraktion und ist der Überzeugung, „dass eine stetige Fortentwicklung auf diesem Bereich auch
an den Schulen des Hochtaunuskreises ankommen muss.“ Denn die Kultusministerkonferenz
habe mit ihrer Strategie Bildung in der digitalen Welt aus dem Jahre 2016 den Anspruch
formuliert, dass alle Schüler, die ab dem Jahr 2019 eingeschult werden, bis zum Ende ihrer
Schulzeit umfassende Kompetenzen im Umgang mit den modernen Medien erworben haben
sollen.

Claudia Kott, schulpolitische Sprecherin der CDU Fraktion ergänzt, „der Hochtaunuskreis war
bisher mitnichten untätig.“ Mit der Wiesbachschule in Grävenwiesbach habe man den
dortigen Schulleiter Herrn Drumla und sein Kollegium bei dem Pilotprojekt zum Einsatz von
modernen Medien tatkräftig unterstützt. „Inzwischen hat diese Grundschule beim digitalen
Lernen landes- und bundesweiten Modellcharakter,“ und Claudia Kott führt fort, „wir
möchten dieses Modell nun auch an anderen Schulen anbieten und haben in diesem Schuljahr
bereits mit einer Testphase in einzelnen Räumen an der Christian-Wirth-Schule in Usingen und
der Altkönigschule in Kronberg begonnen.“

Mit dem gemeinsamen Antrag möchte die Kreiskoalition sicherstellen, dass die vom Bund
bereitgestellten Fördermittel optimal ausgenutzt werden. Zu beachten sei jedoch auch, dass
mit der Ausbreitung von Smartphones, Tablet-PCs und mobilem Internet sich das
Nutzerverhalten der Schülerinnen und Schüler einerseits, wie auch das der Lehrerinnen und
Lehrer andererseits nochmals erheblich geändert habe. Auch dies gelte es zu berücksichtigen.
Durch diese Veränderungen sei auch der Umfang und der Rahmen von Computerräumen in
Frage zu stellen. „Durch mobile Endgeräte und mobiles Internet könnten diese Räume in
Zukunft anderen Nutzungen zugeführt werden und neue Möglichkeiten öffnen. Dafür
möchten wir Überlegungen in der Verwaltung anstoßen“, schließen Kott und Schneider.

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Sebastian Sommer

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