Im Rahmen der Ferienfraktionssitzung besuchte die CDU-Fraktion Hochtaunus die Wiesbachschule, die als Pilotprojekt im Hochtaunuskreis im Bereich der IT-Infrastruktur deutschlandweite Beachtung gefunden hat. Im Zuge der anstehenden Beratung zum Schulentwicklungsplan beschäftige sich die Kreispolitik insbesondere auch mit der Digitalisierung an Schulen.
„Durch die an der Grävenwiesbacher Grundschule geleistete Pionierarbeit ist ein wichtiger Baustein zu einer erprobten und bewährten IT-Infrastruktur für all unsere Schulen in Hessen entstanden“, ist sich das Landtagsmitglied Holger Bellino sicher.

Die Kreispolitiker, die für die räumliche und technische Ausstattung der Schulen im Hochtaunuskreis verantwortlich sind, erhielten eine ausführliche Darstellung der Arbeit durch den Schulleiter der Wiesbachschule Jan Drumla. Er führte die CDU-Fraktion durch die Schritte, die für die Erarbeitung eines funktionierenden Konzepts an der Schule nötig waren. Gregor Sommer analysiert hierzu: „Wir haben mit dem Schulbauprogramm für das 21. Jahrhundert hervorragende und in Hessen einzigartige bauliche Standards für unsere Schulen im Hochtaunuskreis geschaffen. Nun wird es Zeit, dass auch unsere IT-Ausstattung diesen Stellenwert einnimmt.“
Zum Ende des Jahres 2018 werde die öffentliche Beratung zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans beginnen. Dieser Plan bestimmt maßgeblich, in welche Bereiche die Kreispolitik in den nächsten Jahren ihre Schwerpunkte bei den Investitionen bei den Schulen setzen wird.

Es wurde auch über die tatsächliche Umsetzung des Einsatzes der modernen Medien gesprochen. Insbesondere der Sorge, dass Grundschüler ausschließlich vor dem Bildschirm sitzen würden, wurde mit der Aussage, dass der Medieneinsatz lediglich bis zu 20 % der gesamten Unterrichtszeit betreffe, begegnet. Mit der Digitalisierung des Unterrichts könne auch die Inklusion effektiver umgesetzt werden. Denn der Einsatz von modernen Medien ermögliche es, dass Schüler selbständig mit der Lösung von individuellen Aufgaben effektiv lernen können. „Durch die Anschaffung von Tablet-PCs können die bisherigen, nicht mehr benötigten Computerräume sinnvoll für die Inklusion genutzt werden“, zeigt sich die Schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Hochtaunus, Claudia Kott erfreut und ergänzt „denn solche Räume werden für das so herausfordernde Ziel der Inklusion dringend benötigt.“
Auch so ermögliche die Digitalisierung der Schulen zusätzliche Kapazitäten zu schaffen.

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Sebastian Sommer

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