Die Sommerferien sind vorbei, das Schulleben ruckelt sich so langsam in den Corona-Alltag. Auch der Sitzungskalender der Kreisgremien kündigt bereits die nächsten Termine an. Grund genug, die ausklingenden „politischen Sommerferien“ sinnvoll zu füllen und das Gespräch mit den Schulen zu suchen – so wie die CDU Hochtaunus es vormacht.

Der zuständige Arbeitskreis „Schule, Kultur, Sport und Freizeit“ der Kreistagsfraktion nutzte die zeitlich noch vorhandene Beinfreiheit und hat sich in den örtlichen Schulen umgeschaut.
Die schulpolitische Sprecherin der Fraktion, Claudia Kott, hat die beiden Termine in der Humboldtschule sowie im Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg organisiert. Hier standen bauliche Aspekte, der Stand der Digitalisierung sowie der Schulalltag in Coronazeiten im Mittelpunkt der Gespräche.
Schulleiter Stefan Engel führte die kleine Delegation durch die Räumlichkeiten der Humboldtschule. Er zeigte sich sehr zufrieden mit der neuen Turnhalle und Aula. Platztechnisch stoße man jedoch langsam an die Grenzen, einige ältere Klassenräume seien aus heutiger Sicht bereits zu klein.
Erfreuliche Fortschritte gebe es jedoch bei der technischen Modernisierung: So seien die Lehrräume im naturwissenschaftlichen Bereich mit Panels nachgerüstet worden.

Auch im Kaiserin-Friedrich-Gymnasium hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten, wie sich der Arbeitskreis bei einem weiteren Vor-Ort-Termin überzeugen konnte. Im neuen Annex für die Oberstufe, dem sog. „Turm“, wurden alle Unterrichtsräume ebenfalls mit Panels ausgestattet.
Bauliche Erweiterungspläne werden hier auch diskutiert, wie Oberstudiendirektor Jochen Henkel ausführt. Geplant ist ein Neubau entlang der Straße „Auf der Steinkaut“. Ein neues Betreuungszentrum soll auf dem denkmalgeschützten Areal der Villa Goldschmidt auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Schule entstehen. Dort waren einige Klassen bereits während der „Turm“-Bauarbeiten ausquartiert.
Nach einem Rundgang über das Schulgelände konnte man sich in gemütlicher Runde mit dem Schulleiter auch über den Corona-Alltag austauschen.

Man sei hier in der glücklichen Lage, dass lediglich ein Mitglied des Kollegiums aufgrund des Corona-Risikos derzeit nicht unterrichten könne, so Herr Henkel. „Diese Lehrkraft organisiere dafür aber den digitalen Unterricht für die wenigen Schüler und deren Lehrkräfte, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können.“ Eine Lösung, die viel Anklang bei den anwesenden Politikern fand.
Auch an der Humboldtschule könne lediglich eine überschaubare Zahl an Tutoren derzeit nicht unterrichten.

Beide Schulleiter unterstrichen jedoch die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Auch die Christdemokraten bedankten sich: „Für uns als politische Entscheidungsträger ist es unverzichtbar, stets in Kontakt mit den Schulen zu bleiben. Wir konnten nun auch wieder viele Anregungen aufnehmen und haben versprochen, dass wir uns entsprechend kümmern werden“, zeigte sich Claudia Kott zufrieden mit den Terminen.

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