01.02.2011
Themengebiet: Bildung
CDU besucht Altkönigschule Kronberg - Schulleiter Engel: Kreis kümmert sich intensiv
Am 01.02.2011 informierte sich der Schularbeitskreis der CDU Hochtaunus neben Vertretern und Gästen des CDU Stadtverbands Kronberg über den Baufortschritt an der Altkönigschule (AKS). Die Grundsanierung des Altbaus schreitet voran, der erste Bauabschnitt im naturwissenschaftlichen Bereich konnte bereits in Betrieb genommen werden, der gesamte Sporttrakt wurde bereits vor Monaten zur Nutzung freigegeben. Ein Asbest-Problem gibt es an der Schule nicht mehr. Allerdings musste der Hochtaunuskreis für die rückstandsfreie Entsorgung mehr Geld (ca. 8 Mio. EUR) in die Hand nehmen. Mit dem Abschluss aller Arbeiten wird dank engerer Taktung der Gewerke im Herbst diesen Jahres gerechnet. Spätestens dann wird die ganze Schule dem neuesten Stand pädagogischer Anforderungen entsprechen, so Dr. Ausbüttel, Vorsitzender des Schulausschusses und Sprecher des Arbeitskreises Schule der CDU-Kreistagsfraktion.
Da die 1214 Schülerinnen und Schülern zur Zeit in sieben verschiedenen Gebäuden unterrichtet werden, gibt es wöchentlich wechselnde Stundenpläne und fast nur noch Doppelstunden-Blöcke. Klaus Deitenbeck, stellvertretender Schulleiter und verantwortlich für die Stundenpläne: „Für die Schülerinnen und Schüler sei die Umstellung auf Doppelstunden kein Problem, sondern eher ein Vorteil, die Wechsel von Gebäude zu Gebäude und der damit verbundene Zeitverlust würden auf ein Minimum beschränkt.“ Ohne die von der CDU/FDP-Koalition in Kreis und Stadt gewollten und errichteten Campus-Neubauten gäbe es derzeit keinen Unterricht an der AKS, hierin waren sich Schulleitung und Gäste einig. Die Campus-Gebäude trügen erheblich zur Attraktivität des Schulstandortes Kronberg bei und hätten bereits einen positiven Einfluss auf die Schülerzahlen, so Schulleiter Engel. Die rückläufigen Schülerzahlen aus Kronberg und Umgebung würden durch Zuwächse guter Schüler aus dem Maintaunuskreis aufgefangen. Wünschenswert sei jedoch eine bessere verkehrstechnische Anbindung an den Oberurseler Norden, da die AKS gerade auch für Schülerinnen und Schüler dieses Gebietes interessant sein dürfte.
Dr. Ausbüttel will nach Möglichkeiten suchen, dass mehr Schülerinnen und Schüler vom Angebot der Essensversorgung durch die Taunus Menü Service GmbH (TMS) Gebrauch machen. „Die AKS ist eine Schule mit pädagogischer Mittagsbetreuung. Diejenigen, die das TMS-Angebot nutzen, äußern sich lobend über Qualität und Quantität des Essens. Es muss daher oberstes Ziel sein, noch mehr Schülerinnen und Schüler davon zu überzeugen.“
Auch der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion Andreas Knoche freut sich auf das Ende der Arbeiten an seiner ehemaligen Schule: „Versprochen – gehalten, so könnte man es für alle Kronberger Schulen treffend zusammenfassen. Allein in diesem Jahr sind nochmals 12.2 Mio. EUR für die Baumaßnahme AKS etatisiert, und insbesondere hier und im Falle der Kronthalschule zeigt sich, dass von der Kreisumlage, die Kronberg an den Kreis abführt, auch sehr hohe Summen zurückfließen“, und abschließend: „Wer die AKS vorher und nachher sieht, der kann den Wahlkampf-Slogan der Kreis-CDU ´Gute Schulen wählen` nur unterschreiben.“
Schlagworte: Kreistagsfraktion, Fraktion, Schulbau