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CDU Hochtaunus
Kreisverband
Hochtaunus
CDU-Fraktion besucht Konrad-Lorenz-Schule: Koalition für Neubau und gegen Aufschub
01.01.2011
Themengebiet: Bildung
CDU-Fraktion besucht Konrad-Lorenz-Schule: Koalition für Neubau und gegen Aufschub
Die Kreistagsfraktion der CDU Hochtaunus wird sich auch künftig für den Erhalt der Konrad-Lorenz-Schule sowie für eine weitere weiterführende Schule in Usingen einsetzen. In einem Gespräch, das der Schularbeitskreis der CDU mit Schulleiterin Schmidt und dem stellvertretenden Schulleiter Althenn geführt hat, erklärte Dr. Frank Ausbüttel, Vorsitzender des Schulausschusses, dass sich die CDU-Fraktion für einen Neubau der Schule in der nächsten Wahlperiode einsetzt. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass die CDU/FDP-Koalition auch nach der Kommunalwahl am 27.03.2011 die Politik des Kreises bestimmt und das Schulbauprogramm fortgesetzt werden kann. „CDU und FDP stehen im Gegensatz zu den anderen Fraktionen vorbehaltlos zur Schulbauinitiative. Natürlich müssen stets die Schülerzahlen beobachtet werden, um nicht am Bedarf vorbeizuplanen, und ich bitte auch um Verständnis, dass es aufgrund der Finanzkrise, die sich auf die Kreisfinanzen nun zeitversetzt auswirkt, auch mal zu Verzögerungen kommen kann“, so Dr. Ausbüttel. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion Andreas Knoche verwies ergänzend darauf hin, dass der Hochtaunuskreis in beispielloser Weise qualitativ hochwertige Schulen baue, „und davon soll nach dem Willen der CDU/FDP-Koalition auch die KLS im Sinne einer nachhaltigen Sicherung des vielfältigen Schulangebots in Usingen profitieren.“

Dass die KLS mit derzeit 530 Schülerinnen und Schülern ein durchdachtes Zukunftskonzept hat, davon konnten sich die CDU-Kreistagsabgeordneten überzeugen. Schulleiterin Schmidt sprach die angestrebte Kooperation mit der Saalburgschule und die Planungen, zu einer gebundenen Ganztagsschule zu werden, an. Sie lobte die gute Ausstattung mit den sogenannten interaktiven Whiteboards, die einen modernen Unterricht ermöglichen.

Auch inhaltlich tut sich einiges an der Schule. Konrektor Althenn führte beispielshaft das Angebot „Spanisch als zweite Fremdsprache“, das längere gemeinsame Lernen bis zur siebten Klasse, die praxisorientierte SchuB(Schule und Beruf)-Klasse sowie den sozialen Dienst zur Stärkung der sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler an.

Eine Bitte gab Rektorin Schmidt den CDU-Kreistagsabgeordneten aber auch auf den Weg. Es müsse mehr Klarheit von Seiten des Kultusministeriums geben, was die sogenannte Mittelstufenschule sowie die Spekulationen um das Thema „Inklusion“ angehe. Dr. Ausbüttel erwiderte, dass es im Moment Koalitionsgespräche im Sinne einer besseren Transparenz der Planungen gebe.
Schlagworte: Kommunalwahl, Fraktion, Schulbau
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